Keine Woche, die nicht irgendwie erlebnisreich ist… Hier zwei Ereignisse der Letzten:
Leider musste ich am Di einen herben Verlust hinnehmen. Ebenso plötzlich wie er auftauchte, verschwand gestern mein einziger Mitbewohner: Ein Anlass endlich von Jeremy Marie zu berichten, ein kleiner humorvoller Franzose, der sich vor langer Zeit in den Kopf gesetzt hatte, einmal um die Welt zu trampen. Nach über 10 Monaten von Frankreich bis nach Tanzania, beschloss er hier bei mir einen kleinen Zwischenstopp einzulegen. Klar, dass wir uns gleich gut verstanden und viel zu erzählen hatten! (Seine vielen abenteuerlichen Geschichten könnt ihr bei ihm selbst nachlesen: www.un-coup-pouce-autour-du-monde.com
meine kennen ja die meisten von Euch…)
Da aber ein Überqueren des Atlantiks trampenderweise nur in der Hauptsegelsaison (Okt – Dez.) von Südafrika realistisch ist, musste es sich nun auf den Weg machen, um rechtzeitig in Kapstadt anzukommen. Vielleicht werde ich ihn ja, wenn er in ca. 2 Jahren in Asien angekommen ist, mal ein Stück begleiten können…
Nun hab ich wieder den ganzen „Campound“ mit seinen 4 Häusern für mich, inzwischen hat es sich aber schon herumgesprochen und es kommen immer mal reisende Volontärsgruppen für ein paar Nächte vorbei.
Ich glaube ich erwähnte mal, dass ich mir ein Fahrrad zusammenbauen wollte. Diesen Plan musste ich mangels jeglichen Werkzeugs aufgeben. Und obwohl auf den Straßen das Fahrrad das mit Abstand dominierende Fortbewegungs- nein besser Transportmittel ist, ist es mir bisher noch nicht gelungen ein Fahrrad aufzutreiben. Tja, und da gebrauchte Räder hier gebraucht und deshalb nicht verkauft werden, laufe ich noch immer die Straßen lang. Natürlich wäre für einen Mzungu auch ein neues Rad eine Option, das meinen zumindest alle hier (weshalb ich wohl auch kein gebrauchtes bekommen werde…), das finde ich aber nicht passend und bisher war ich dazu noch zu knausrig. Dafür, und das wollte ich hier eigentlich schreiben, habe ich diese Woche erfolgreich aus zwei alten kaputten Radios eine funktionierendes zusammenbauen können, weshalb ich nun endlich Musikhören kann! Was für ein Luxus…