Zunaechst moechte ich Euch allen am Neujahrstag
ein gutes Neues Jahr wuenschen!
Es gibt schon wieder soviel zu berichten dass ich gar nicht weiss, wo ich anfangen soll.
Nach dem wirklich schoenen Weihnachtstagen, kamen am Fr dann mit 38 stuendiger Verspaetung Johannes (mein 11 jaehirges Patenkind aus Bielefeld) und seine Mutter Cornelia mit dem Zug an. Als wir am naechsten Tag dann das Hisani-Center besuchten, war es wirklich sehr interessant und schoen zu sehen, wie die Kinder auf ein (noch zuvor gesehenes) Mzungu-Kind reagierten: Alle wollten mit ihm sprechen bzw kommunizieren, wollten wissen wie es z.B. in Deutschland oder dort in der Schule ist. Und Johannes ist wirklich super, zeigt so gar keine Scheu und Muedigkeit bei all den vielen neuen Eindruecken, interessiert sich fuer so vieles und hat in wenigen Tagen schon soviel „praktisches“ Englisch und sogar ein wenig Swahili gelernt!
In den letzten Tagen konnten wir dann ein weiteres kleines Projekt hier umsetzen: Cornelia ist Aerztin und so ergab sich die Chance, dass viele (leider nicht alle, das war bei 85 Kindern einfach nicht moeglich) Hisania-Kinder in den „Genuss“ eines (normalerweise viel zu teueren) persoenlichen Arzttermins kommen konnten. Dabei wurden die Kids auf ihreSeh- und Hoerfaehigkeit, sowie auf Mangelernaherung, Entzuendungen und allgemeine Beschwerden untersucht. Und auf vorbereiteten Papieren hielten wir diese Informatioen fuer die Zukunft fest. Meine Hofnung ist, diese „Akte“in Zukunft noch mit weiteren Informationen zu fuellen, denn es gibt absolut keine Daten ueber die Kinder, bei vielen ist die Herkunft, das korekte Alter und bei einigen sogar der richtige Name unbekannt.
Morgen geht es dann endlich auf die obligatorische Safari in die Serengeti und in den Ngorongoro-Crater. Bin gespannt, ob wir die „Big Five“ (Elefant, Nashorn, Löwe, Büffel und Leopard) alle zu Gesicht bekommen und vielleicht sogar mit Glück die grosse Migration hautnah erleben werden…