Zuerst: ich bin wieder gut im kalten Deutschland gelandet!
Allerdings mit ein wenig Schwierigkeiten, denn aufgrund von ein paar Pannen am Dubaier Flughafen hab ich meinen zweiten Teil Rückflug knapp verpasst und hatte so die Möglichkeit, nicht nur Dubai auch ein wenig bei Nacht zu erobern, sondern mir auch mit viel Zeit das neue futuristische Terminal 3 genau anzuschauen.
Zuvor hatte ich aber zwei wunderbare Tage mit Thomas (meinem ehemaligen Mitbewohner) und seiner Freundin Doro: Eigentlich war es ein echter Film. Ich fand mich nur einen Tag nach meiner Ausreise aus dem ärmlichen Tansania am nächsten Tag in einem Offroad Neuwagen wieder, in dem ich große Dünen in der Wüste der UAE rauf und runter heizte. Das ist nämlich Thomas Job in dem nördlichen Emirat Ras al Khaimah, er erkundet mögliche Touristenrouten in der Wüste und zeichnet sie per GPS so auf, dass sie später von Interessierten auf einer Website herunter geladen und für einen bequemen Ausflug genutzt werden können. Wir hatten echt viel Spaß und blieben (aufgrund meiner zuletzt mangelnden Fahrpraxis) auch einmal stecken. Aber auch in der Wüste ist ein Wagenheber praktisch…
Ein Erlebnis besonderer Art war dann der Wetterumschwung in der Wüste, denn der folgende Regen (!) fällt hier höchstens einmal im Jahr.
Aber auch für meinen Magen wurde es hier turbulent, nach 6 Monatiger Pause schmeckten z.B. die libanesischen Spezialitäten geradezu göttlich!
Am nächsten Tag gings dan ganz früh nach Dubai, um dem morgendlichen Verkehrschaos zu entgehen.. Und es lohnte sich, so sah ich (auch Dank Thomas guter Ortskenntnis) innerhalb eines Tages fast alles was es in Dubai zu sehen gibt: Alles überragend der Burj Dubai, mit über 800 m schon jetzt das höchste Gebäude der Welt. Und „die Palme“, ein Palmenförmiges Resort welches vor der Küste aufgeschüttet wurde und voll mit dem Auto befahrbar ist.
Faszinierend waren auch zwei riesige Aquarien, in denen ganze Rochenschwärme umher ziehen und sogar Haiwale zu sehen sind!
Welch krasse Gegensätze zu Tansania: Unglaublicher Reichtum überall in einem so kleinen Land. Und trotzdem so gut wie keine Kriminalität. Überall neuste Autos und Essen im Überfluss, riesige Bauprojekte (20% aller Baukräne der Welt stehen in den Emiraten!) und überhaupt – Superlative an jeder Ecke. Einzig das Klima, angenehm war, erinnerte mich noch an Tansania…
heyho, ich hab ein schlechtes gewissen, war nämlich übers we bei freiburg…aber ich weiß ja gar nich wo du steckst…nun denn auf jeden fall bin ich gerade arbeitslos, studiumslos (leider zwar auch relativ geldlos) und habe dementsprechend viiiiiel zeit! d.h., dass ich dich sicher bald zu gesicht bekomme, sag ich jetzt mal so!
drücker in der neuen alten welt
stini
Timo, das heißt „Walhaie“. Hab´s ja schließlich studiert. Oder so.
müssen über die erfahrungen tansania-dubai unbedingt mal reden.
hatte ja auch einen tag dort und wurde von deutschen landschaftsarchitektInnen rumgefahren. fand diesen wechsel total beeindruckend.
zur kriminalität: die emirate haben mal innerhalb weiger tage 300.000 (dreihunderttausend!!!) inder abgeschoben, weil diese gestreikt haben. ich finde, dies ist mehr als kriminell.
übrigens: 80% aller baukräne weltweit kommen aus deutschland (running-gag zwichen tanga-thomas und mir)