Hier noch ein kurzer Beitrag für die Statistiker unter Euch:
Insgesamt verlebte ich 171 spannende Tage auf dem afrikanischen Kontinent, weitere zwei auf dem Asiatischen.
Insgesamt habe ich genau 3347 Mal den Auslöser meiner Kamera gedrückt, also 17,7 Mal pro Tag. Dies tat ich vor allem auf meinen Reisen:
Insgesamt legte ich in Ostafrika 13.916 km zurück, die meisten davon natürlich im großen Tansania (11.897 km). Dabei benutze ich auf „Safari“ sehr viele verschiedene Vehikel. Leider konnte ich nur 2727 km mit Eisenbahnen zurücklegen, da auf den meisten noch vorhandenen Strecken der Personenbetrieb wegen der großen Konkurrenz der Autobusse eingestellt wurde. Auch Fahrten mit dem Schiff sind immer ein Erlebnis, neben den großen Schiffen auf den Seen und auf dem indischen Ozean (802 km) bleiben mir die 48 abenteuerlichen Dhau-Überfahrts-Kilometer nach Sansibar wohl immer in Erinnerung. Mit Bussen, Minibussen, Pickups, Trucks oder Motorädern bezahlte ich für 10.065 km, nur 276 km schaffte ich es zu trampen.
Interessant sind natürlich auch die Kosten eines solches Aufenthaltes:
Ganz genau kann man den finanziellen Aufwand natürlich nicht so einfach beziffern, denn schon im Vorfeld entstehen ja ein Haufen an Unkosten. In der Summe der gesamten Ausgaben, 4512,02 Euro, habe ich hier deswegen nur die Impfungen (ca. 200,00 Euro) und den Flug (841,00 Euro) mit einberechnet. Neben den allgemeinen Lebenskosten für 6 Monate (ca. 2241,15 Euro, so hoch, weil monatliche „Unterkunft-Spende“ an Hisani beinhaltend) habe ich mein Konto vor allem für Ausgaben auf Reisen geplündert: Insgesamt 1229,87 Euro. Im Durchschnitt habe ich also nur 20,29 Euro am Tag ausgegeben. Relativ wenig, wenn man bedenkt das hier neben Spenden an Hisani auch die teuren touristischen Unternehmungen wie Safari, Rafting und Vulkanbesteigung einberechnet sind.
Bei allem hin und her gerechne, letztlich spielt es keine Rolle wie viel Geld man ausgegeben, wie viele Kilometer man gereist und wie viele Bilder man geschossen hat. Wichtig ist doch nur, dass man mit vielen besonderen Eindrücken, Erfahrungen und Erlebnissen nach Hause zurückkehrt und sie am besten mit vielen Mitmenschen teilt. Für ein besserer Verständnis der Menschen untereinander…
was für gedanken einem nachts so durch den kopf streifen… und welch ein reichtum, wenn man diese zahlen mit leben füllen kann, mit welt und begegnungen!
ob es diesen punkt gibt, wo man ruhig wird, wo man friedlich in die ferne schauen kann, ohne dass es einen hinaus zieht?
ich bin sehr gespannt wie dein leben jetzt weiter gehen wird und wohin es dich noch überall hin verschlagen wird. ich lieb ja deine art und weise zu leben!
mit einer lieben umarmung aus den viel zu frühen morgenstunden,
dat änneken
Freiheit ist nicht nur ein Recht.
Freiheit ist eine permanente Aufgabe,
ein dauerhafter Prozeß.
„Wichtig ist doch nur, dass man mit vielen besonderen Eindrücken, Erfahrungen und Erlebnissen nach Hause zurückkehrt “
als statistikfreak muss ich fragen, wieviele eindrücke, erfahrungen und erlebnisse?
ähm ja, werd mich deiner mail mal die tage annehmen, bin angetrunken und muss noch bissel sprachwissenschaften lernen für morgen.
wo treibst du dich jetzt rum? gehts ref in baden los?
lieben gruß und bis bald,
jonas