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See Teil II

 

Oh was fuer schoene Tage waren das auf Chumbara Island. Wir waren so gechillt, dass wir fast den Bus nachts um 2 Uhr verpasst haetten, der uns dann nach Kampala brachte. Die Hauptstadt Ugandas scheint ein einziger grosser Handelsplatz zu sein. Ueberall wird Handel getrieben, die Strassen sind voller Menschen und verstopft mit stinkigem Verkehr. Eine Hauptstadt, wie sie nicht afrikanischer sein koennte: eigentlich stressig, dreckig, unspektakulaer und doch irgendwie faszinierend.

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                  Welches Matatu (Minibus) muss ich wohl nehmen?

Leider hatten wir nicht viel Zeit hier, denn am naechsten Tag wollten wir „raften“ gehen. Und das auf dem Nil, der in Uganda entspringt und schon hier eine ordentliche Groesse hat. So wurde auch das Rafting zu einer echten Grenzerfahrung und einem Highlight, denn bei nicht ungefaehrlichen meterhohen Wellen und Stromschnellen wurde einem die unglaubliche Kraft von fliessendem Wasser schnell bewusst. Trotzdem machte es wahnsinnig Spass sich in die sprudenlden Wassermassen zu stuerzen, in hohem Bogen aus dem Boot zu fliegen und dann nach ein paar sekunden totaler Orientierungslosigkeit in den Wassermassen von den „Saftykajaks“ gerettet zu werden…

 

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                  Ein spritziges Erlebnis…

Die Sippi Falls, stellten dann den noerdlichsten Punkt meiner Reise dar. Diese Wasserfaelle sind besonders wegen ihrer tollen Lage an einer Felswand mit grandioser Aussicht und ihrer Groesse (100m) sehenswert.

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                   Strassenszene in Uganda

Leider blieb uns nur wenig Zeit dort (eigentlich nur 1 Nacht, die aber besonders war, weil wir bei einheimischen in einer kleinen Huette unterkamen…) weil wir nur noch einen Tag fuer den Rueckweg uebrig hatten: Ueber die Grenze nach Kenia, dann 8 Std Fahrt an der Kueste vom Victoria See entlang bis zur Tanzanischen Grenze. Dort wurden wir aber leider nicht mehr weitergelassen, weil es wenige Tage zuvor dort Unruhen gegeben hatte. Also mussten wir dort uebernachten, unseren Chefs ne Sms schreiben und am naechsten Tag frueh die letzten fuenf Std bis nach Mwanza hinter uns bringen…

 

Bin also auch diesmal heil zurueck, nun gibts hier sehr viel zu tun, ich organisiere z.B. ein grosses Stadtweites Turnier fuer Strassenkinder und Waisenheime…

und nochmal Bilder…

seeumrundung-122klein Inseln im Lake Bunyoni

seeumrundung-007klein1 Irgendwo in einem Vorstadt-Wohngebiet auf einem kleinen Huegel von Kigali…

Nachtrag: Bilder

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See-Umrundung Teil I

Bin mal wieder unterwegs, diesmal ist mein Ziel einmal um den Victoria See (den ich ja immer nur von einer Seite aus Mwanza kenne) herum zu reisen.

Das ging schon gut los, denn kurz nach meiner Abfahrt sah ich einen aehnlichen Reisenbus wie meinen bei einem schrecklichen Unfall. Und mir wurde bewusst, dass dies hier leider nichts ungewoehnliches ist… Nunja, nach 9 Std Fahrt und einer wunderbaren Grenzueberquerung (Landschaftlich gesehen; mit schoenen Wasserfaellen, komisch, dass man hier eine Grenze hinbaut…) kam ich schliesslich in Rwanda an.

Auch wenn dieses kleine Land nicht auf meiner Route liegen muesste, weil es keinen Zugang zum Victoriasee hat, beschloss ich das Land der „mille collines“ (tausend Huegel) mit seiner dunklen Vergangenheit fuer ein paar Tage zu besuchen: Uns ist es vor allem durch den schrecklichen Voelkermord vor 14 Jahren bekannt. Und man wird unweigerlich mit diesem Teil der Geschichte konfrontiert, so z.B. als ich von der Grenze nach Kigali trampte und ich nicht nur viele Details und ein typisches Schicksal kennelernte sondern auch durch die Intensitaet dieses Gespraechs die grosse Bedeutung erfahren konnte. Der Genocid (Voelkermord), bei dem sich gegenseitig die Staemme Tutsi und Hutu umbrachten, ist besonders in seiner Brutalitaet erschreckend. Und das in fast heutiger Zeit ohne das es die Weltgemeinschaft schaffte dies zu verhindern. Das muessen wir uns massiv vorwerfen lassen, und besonders auch durch die Konolisation ueberhaubt erst so etwas wie Rassenunterschiede und ein Wissen darueber hierher gebracht zu haben…

Der Besuch des sehr gut aufbreriteten Memorial brachte mir viele Details ueber diese mir zuvor unbekannten Geschehnisse naeher und liess mich wie schon in Yad Vaschem (Israel) und Yerewan (Armenien) in Unfassbarkeit zurueck, was Menschen sich gegenseitig antuen koennen…

Und leider muss ich nun umso genuaer verfolgen, dass sich aehnliches grad nebenan im Kongo abspielt. Wer dies genauer verfolgt, die Urspreunge sind hier sehr aehnlich…Man befuerchtet hier bereits einen weiteren Genocid.

Rwanda dagegen ist heute eines der sichersten Laender der Region, ich war sehr positiv ueberrascht, wie sehr die Rwandische Bevoelkerung wieder zu einer Nation zusammengewachsen ist.

Aber eigentlich wollte ich ja vielmehr von meinen weiteren Erlebnissen berichten: Bin dann weiter nach Ruhegehri, einer Stadt im Norden Rwandas, welche hauptsaechlich wegen der selten Berggorillas beruehmt ist. Leider konnte ich einen Besuch bei einer dieser „Gruppen“ nicht bezahlen (500 US Dollar) sodass ich lieber 10 Std lang gut bewacht von drei schwer bewaffneten Parkrangern auf einen der Vulkane (immerhin 3700m hoch) stieg und mich so dem Kongo bis auf wenige Meter naeherte. Wie schon in Chile auf dem Vulkan Villarica hatte ich leider kein Glueck mit dem Wetter, null Aussicht, Dauerregen und wirdrigsten Bedingungen liessen diese Tour durch tiefsten Urwald auf andere Weise zu einem Erlebnis werden, ich glaub ich war selten so nass, dreckig und erschoepft..

Und nun sitze ich auf einer einsamen Insel im Lake Bunyoni (direkt am Aequator), welcher einer der schoensten Flecken von Uganda ist und irgendwie stark an die Landschaft von Skandinavien erinnert, und erhole mich von diesen Strapazen…

Meld mich dann bald mit mehr Erfahrungen aus Uganda!

Kleingeldprinzessin

 

Heute will ich mal vom lieben Geld berichten, schließlich ist es wie (fast) überall auf der Welt täglich im Einsatz und immer allgegenwärtig: In Tanzania gibt es die tanzanischen Shilingi (TSH), einige für uns fast wertlose Münzen und viele etwas wertvollere (oftmals alte Lappen) Scheine. Beim täglichen Umgang hat man (und irgendwie besonders als Mzungu) ein Problem, welches die Kleingeldprinzessin wohl nicht hätte: Immer fehlt einem Kleingeld (hier „changi“). Bei z.B. einer DalaDala Fahrt kommt es durchaus schon mal zu einem längeren Stopp, weil der „Kassierer“ (hier Conductor genannt) auf der Straße umherrennt und versucht, den 5000 er zu wechseln. Selbst auf dem Hauptpostamt musste ich neulich warten, weil ein paar Tausender Wechselgeld fehlten. Vermutlich wird Geld einfach gleich wieder weiter ausgegeben, also hat man folglich selten „Haben“, also Wechselgeld. Der DalaDala Fahrer z.B. vertankt nach dem Einsammeln oft gleich wieder das Fahrtgeld…

Als Weißer hat man, und wird hier auch immer entsprechend gesehen, ja meistens viel Geld. Das führt zu anderen Problemen, denn man bekommt, wenn man nicht passend zahlt ganz selbstverständlich kein Rückgeld (obwohl ja vielleicht welches da wäre). Da der größte erhältliche Geldschein von 10.000 TSH umgerechnet nur ca. 6,25 Euro wert ist, führt dies öfters mal zur Überfüllung der Geldbörse. Ein Problem eben besonders der Weißen. Und irgendwie auch bezeichnend für dieses Land, denn Summen über 100.000 TSH sind für den größten Teil der Bevölkerung wohl astronomisch und fern jedes Vorstellungsvermögens.

Die Textzeile der Kleingeldprimzessin „…sie kaufen Dinge, die sie nicht brauchen, von Geld das sie nicht haben…“ passt aber eher zu uns Weissen, wie ich finde.

Hier also noch der versprochene schriftliche Nachtrag zu meiner Kenia und Zanzibar Reise:

Allerdings wird ich mich auf ein paar besondere Erlebnisse beschränken, denn erstens ist diese Reise und damit leider auch die Erinnerungen schon wieder sehr weit weg und zweitens will ich hier lieber nur kurze Eindrücke schreiben, sonst macht das lesen nicht so einen Spass.

Insgesamt war ich ja zwei Wochen unterwegs, davon eine Woche mit Hannah (einer befreundeten Volontärin) in Kenia und dann noch eine Woche wieder in Tanzania und Zanzibar.

Von unserer Ankunft in Nairobi hatte ich ja schon geschrieben…Trotzdem hab ich Nairobi super in Erinnerung: Sehr freundliche Menschen, schöne Dachterassen (besonders zum Genuss der in der Öffentlichkeit verbotenen Zigaretten/Bier geeignet) und eben endlich mal wieder so etwas wie eine Großstadt – mit perfekter afrikansicher Durchmischung! Nachdem Hannah ganz brav mit dem zugverrückten Timo im Railway Museum Nairobis alles über Eisenbahnen in Afrika gelernt hatte, nahmen wir dann einen noch funktionierenden Zug nach Mombasa, eine Fahrt wie zu britischen Kolonialzeiten: Keniainsche Pampa draußen, drinnen Luxuskabine (wg außer in 1.Klasse üblicher Geschlechtertrennung hatten wir diesen…), ein Gong der zum Frühstück ruft und dann im dining car sausges, eggs, toast, jam… Und ein britisches Filmteam, welches mich für eine Doku über Kenia und Züge zuerst interviewte und dann noch meine (für sie irgendwie nicht verständliche und deshalb wohl so interessante) Suche nach Kontakt zur lokalen Bevölkerung (zuerst beim Umstieg in dritte Klasse, dann beim Lokführer) filmisch festhielt.

Mombasa war dann mit ungewohnter Altstadt Architektur und muslimischer Prägung ganz anders als Nairobi, der indische Ozean lockte uns dann aber schnell an einen der vielen Traumstrände weiter südlich.

Zurück in Tanzania (nach aufregender Diskussion mit Grenzbeamten, die uns wegen eines angeblich falschen Visum festhalten und dann Geld wollten) gings nach Bagamoyo, einem verschlafenen Nest, welches mich aber wegen der vielen Bomas (Häuser aus deutscher Kolonialzeit) faszinierte.

Von der Dhaufahrt berichtete ich, dieses war ein so schnell nicht zu übertreffendes Erlebnis!

Inzwischen ohne Hannah unterwegs, begab ich mich auf Zanzibar in altbekannte Kreise: Mit einigen der vielen z.Z. in Tanzania weilenden deutschen Sonderpädagogen (ein Programm der Kölner Uni), wohnte ich privat bei einem Inder mitten in Stonetown und hatte deshalb schon bald wieder Begriffe wie Integration, Inklusion Gutachten sehr gegenwärtig!

Zum Glück feierten die vielen Muslime auf Zanzibar grad „Eid al Fitr“, das große Abschlussfest des Ramadans, weshalb wie viel in den schönen und unzähligen kleinen Sträßlein Stonetowns unterwegs waren. Besonders war vor allem das Essen, an voll beladenen Ständen gab es Cocosbrot, Octobus, Krebsfleisch und jeglichen Fisch eine wahnsinnige Vielfalt, die mich jeden Abend mit übervollem Magen ins Bett gehen lies. Nicht zu vergessen sind natürlich Zanzibars Strände, an denen wir auch einige Zeit mit (eindlich mal wieder richtig gutem) Beachvolleyball, Lesen und (wie immer) Bier trinken verbrachten.

Auf dem Rückweg nach Mwanza machte ich noch einen Zwischenstopp bei einer Freundin in Morogoro, die aufgrund von hier total üblichen Pannen nervige Rückfahrt (letztlich brauchte ich fast 30 Std) erhöhte aber nur meine Vorfreude, endlich wieder irgendwo richtig anzukommen…

aktuelle Befindlichkeit

HeHo,

ich dachte mir, es ist mal wieder Zeit fuer einen kurzen Bericht zu meiner allgemeinen Befindlichkeit:

Natuerlich schreibt man so etwas selten wenn es einem schlecht geht. Daraus kann man also schon schliessen, dass ich mich hier grad nich so unwohl fuehle. In diesen Tagen passt einfach alles perfekt. Ich fuehle mich sehr heimisch in unserem Haus in Buswelu, bin auch mit dem zufrieden, was ich in meinem Projekt erreiche (habe in einer Unterrichtseinheit von allen Kinder Steckbriefe erstellen lassen, ein grosser Erfolg, weil die Kinder viel gelernt haben und wir nun eine ganze Wand voll Informationen ueber die Kinder haben, die nicht mal Fred wusste…).

Und das Leben neben der Arbeit hat momentan so viele kleine schoene Momente fuer mich bereit: So geniesse ich es z. B. immer mehr, bei einem Stadtgang ueber den chaotischen Markt zu streifen, dann iregndwo bei einem kleinen Hinterhoflaedchen ein Eis zu essen, sich aus zu kennen und zu hause zu fuehlen. An den Wochenenden bekomme ich eigentlich immer Besuch in Buswelu, dann sitzen wir bis spaet zusammen, sind manchmal betrunken, schlafen lange, richten wir ein dekadentes Fruehstueck her (sogar mit Kaese und Musik!), und werfen ganz typisch Afrika alle Plaene vom Vortag ueber den haufen und verbringen den naechsten Tag im Hof spielend, lesend, schlafend oder nichts tuend…

Aktuell sitze ich grad bei einem Freund, nutze die seltene Gelegenheit einer Flat und werde dann gleich zu einer (hoffentlich nicht allzu WaZungu lastigen) Party aufbrechen… Und am Mo wache ich dann wieder in der afrikansichen Realitaet auf, die aber ja aber z. Z. ebenso aufregend und schoen ist!

Bei aller Ueberschwenglichkeit, mein Computer ging heute kaputt, hoffe ihn in den naechsten Wochen reparieren zu koennen, kann also sein, dass meine Internet und Email Praesenz etwas zurueck geht. Pole sana, wuerde man hier dazu sagen.

Ultimate Frisbee!

Heute will ich mal von einer meiner Freizeitbeschäftigungen berichten:

Wie es sich für eines der ärmsten Länder der Welt gehört, gibt es in Tansania, und eben auch in Mwanza, viele Menschen aus aller Welt, die in den verschiedensten NGOs arbeiten. Entsprechend leben hier viele bezahlte und unbezahlte, meist weiße Menschen aus aller Welt. Diese treffen sich zu den verschiedensten Aktivitäten wie z.B. Yoga, Beachvolleyball, Fußball, Kochen…(wenn man genug Zeit hätte, könnte man jeden Abend in der Woche etwas unternehmen…)

Hin und wieder gehe ich am Strand des Victoria Sees „beachen“, (fast) immer bin ich jedoch beim Ultimat Frisbee am Sa dabei. Dort treffen sich dann auf einem Schulhof Ärzte, Lehrer, Gastdozenten, Solartechniker und spielen nach den internationalen Ultimate-Regeln Frisbee. Es macht superviel Spaß, man powert sich einmal in der Woche richtig aus und lernt eben nebenbei noch viele Gleichgesinnte kennen. Schön ist aber auch, dass sich inzwischen immer mehr Einheimische dazu gesellen. So ist das wöchentliche Frisbee spielen nicht nur ein Erlebnis für die Spieler und die vielen zuschauenden Kinder und Nachbarn, sondern auch ein Völkerverbindendes Ereignis…

Auch in Afrika ist das Bier ein sehr beliebtes Freizeitgetränk (hier vorzugsweise aber warm!).

Klar, dass es mir nicht schwer fiel, diese Freizeitbeschäftigung anzunehmen bzw. weiterzuführen!

Gestern war ich also mal wieder ein Bier trinken, traf mich dazu mit Hannah in der Stadt. Inzwischen bin ich lang genug hier um ein paar Alternativen zu den üblichen high society Kneipen zu kennen, also landeten wir in einer hauptsächlich von Locals besuchten Bar eingequetscht zwischen großen Steinfelsen und unter Palmen…

Meistens haben die Kneipen hier mindestens einen Billardtisch (egal wie eng und klein es ist), einige Coca-Cola Plastiktische und Stühle sowie eine vergitterte Bar. Dazu kommt noch ein Fernseher, der mit Nachrichten, Premier League oder billigen Soaps die Leute unterhält und ein großer Lautsprecher, aus dem total übersteuert (das wird hier wohl als ästhetisch definiert) afrikanische Musik schrebbelt…

Wir bestellen uns also zwei Bier, die in einem schlichten Plastikkorb gebracht werden und die wir trotz Bedienung sofort bezahlen müssen. Wenig später gesellt sich ein erster „Gast“ zu uns und fragt uns nach den üblichen Wie-geht’s-floskeln ob wir ihm ein Bier ausgeben könnten. Das war gestern ungelogen das vierte Mal an einem einzigen Tag, dass ich nach einer Soda oder einem Bier angebettelt wurde. Leider sind Tansanier sehr geduldig in dieser Beschäftigung, weshalb es mir schon ein paar mal passiert ist, dass, nachdem ich genervt kurz angebunden wurde, sie böse reagierten und dann sicherlich sehr unschöne Sachen auf Swahili sagten…

Heute haben wir Glück, unser Freund trollt sich ohne größeren Ärger.

Zwischendurch schaut immer mal wieder die Bardame vorbei, schüttelt kurz die Flasche und testet damit ob sie schon leer ist. Warum es so dringend ist, eine leere Flasche abzuräumen ist mir noch nicht klar, denn ob wir nen neues Bier wollen wird man eigentlich nie. Das mag aber auch daran liegen, dass es inzwischen um uns herum sehr ruhig geworden ist. Es ist 21.00 Uhr, ganz unbemerkt sind alle Gäste gegangen und selbst die die letzten Billardspieler räumen ihre Coes weg. Als dann auch wir kurze Zeit später unser Bier ausgetrunken haben (die spärliche Beleuchtung ist auch bereits ausgeschaltet) sitzt nur noch der Nachtwächter einsam auf einem Stuhl. Ist ja aber kein Problem, wir sind ja draußen und konnten nicht eingeschlossen werden…

Inzwischen hat sich der Rückweg gut eingespielt, Hannah nimmt wie immer ein Taxi (was aus Sicherheitsgründen auch gut so ist) während ich versuche eines der wenigen DalaDalas noch zu bekommen. Und da ich ja aber so schön weit draußen wohne, gehört eine Piki Piki (Motoradfahrt) als spaßiger zweiter Teil meiner Heimreise dazu. Nach kurzem Verhandeln zahle ich 1000 Shillingi (umgerechnte ca. 58 Cent) und dann brause ich über holprige Sanddorfstraßen noch 15 Min nach hause. An diese nächtliche Heimfahrt mit eine wenig frischer Zugluft kann ich mich echt gewöhnen!

ein paar Bilder!

Weil ich nach meiner Rückkehr soviel zu tun hab, nun erstmal ein paar Bilder von meiner ersten Erkundung dieses Kontinents. Ein paar schriftliche Erzählungen kommen dann bald…!

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